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Alternativen zu TYPO3

Abgrenzung von TYPO3 zu anderen Content Management Systemen am Beispiel von WordPress und Joomla:

WordPress

Die Aktualisierung von Inhalten mit WordPress gestaltet sich tatsächlich einfacher als mit dem Content Management System TYPO3. Dabei sollte jedoch nicht aus dem Blick verloren werden, was WordPress ist. WordPress Deutschland schreibt dazu:

„WordPress ist ein zeitgemäßes Weblog-System zum Veröffentlichen persönlicher Beiträge - den Schwerpunkt bilden Ästhetik, Webstandards und Benutzerfreundlichkeit.“


Während sich WordPress durchaus zum Betrieb einer reinen Website „zweckentfremden“ lässt, indem im Verwaltungsbereich Inhalte nur unter der Rubrik Seiten eingetragen werden statt unter Artikel, handelt es sich dabei doch primär um eine Softwarelösung zur Erstellung „persönlicher Beiträge“. Also von Web-Logs (Kurzform: Blog – ein auf einer Website geführtes Tagebuch oder Journal).

Sinn und Zweck eines Blogs ist primär, Aufzeichnungen zu führen, Sachverhalte zu protokollieren oder einfach seine Gedanken niederzuschreiben und mit anderen Menschen zu teilen. Werden die Inhalte als Artikel eingestellt, so besteht die Möglichkeit, den Lesern Kommentare oder eine Diskussion zu ermöglichen. Sofern die Kommentarfunktion für einen Artikel nicht explizit abgeschaltet wird, erscheint unterhalb des Blogbeitrags ein entsprechendes Eintragsfeld, das ein Feedback zum Artikel ermöglicht.

Joomla

Joomla ist deutlich einfacher einzurichten als das Content Management System TYPO3. Während das Layout und der Aufbau einer Website bei TYPO3 sehr flexibel gehandhabt werden können, setzen die Joomla-Projekte im Erscheinungsbild und vor allem aber im Aufbau auf eine recht stark standardisierte Darstellung. Böse Zungen behaupten, sie könnten eine Joomla-Website schon aus hundert Metern Entfernung als solche erkennen. Aufgelockert wird die Joomla-Landschaft durch eine Vielzahl, teils kostenloser, teils kostenpflichtiger Templates. Darunter versteht man Schablonen bzw. Rahmenvorlagen, die das Layout einer Website festlegen und in welche dynamisch die Inhalte über das CMS eingefügt werden.

Für viele Unternehmen spielen bei der Wahl des geeigneten CMS zudem Imagegründe eine Rolle. Während Joomla häufig Einsatz auf Vereinswebseiten (etc.) findet, möchten sich mittelständische und große Firmen in der Regel individueller und professioneller präsentieren.

Einem Redakteur dürfte die Einarbeitung in Joomla wohl leichter fallen als in TYPO3. Dennoch beeindruckt beispielsweise das „Joomla! 1.6 – Einsteigerbuch“ immerhin mit über 200 Seiten.

Fazit:
Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, wie Sie das erste Mal mit einem Texteditorprogramm wie Microsoft Word® oder OpenOffice Writer gearbeitet haben? Heute tun viele von uns das mit einer wegwerfenden Handbewegung und dem Kommentar „kinderleicht!“ ab. Kann ein Einsteiger aber intuitiv erfassen, wie er eine mehrfach eingerückte Liste erstellt, eine Fußnote einrichtet oder ein Dokument mit Serienbrief-Funktion ausstattet? Eine entsprechende Lernbereitschaft ist für Software meist unerlässlich und ganz ohne Einarbeitung kommen Einsteiger mit keinem der genannten Content Management Systeme zurecht. Es bleibt festzuhalten, dass sich die Einarbeitung in TYPO3 für einen Redakteur durchaus lohnt. Wer einmal die entsprechenden Zusammenhänge verstanden hat, wird sich in der Redakteur-Benutzeroberfläche gut zurechtfinden.

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